Manfred Haferburg – Mein Jahr 2025

Manfred Haferburg  ist ein deutscher Kerntechniker. Er war Schichtleiter im Kernkraftwerk Greifswald während der Schneekatastrophe 1978/1979 und trug als solcher maßgeblich dazu bei, die Stromversorgung der damaligen DDR aufrechtzuerhalten.

Später geriet er in Konflikt mit DDR-Staatsorganen und wurde Opfer von Zersetzungsmaßnahmen durch das Ministerium für Staatssicherheit. Mittlerweile ist er als Berater mit Sitz in Paris und als Autor für verschiedene Medien tätig. Er schreibt über “sein” Jahr 2025. Und was er schreibt, beschreibt den Irrsinn, der hier gerade umgeht. Nichts zählen mehr Mathematik, Physik, Technik, Wissenschaftstheorie und Statistik, im Gegenteil, die Statistik wird verbogen, was das Zeug hält. In diesem Sinne:

Im Jahr 2025 ist Deutschland endgültig verrückt geworden. Immer, wenn ich dachte: das war’s, bekloppter kann es nicht kommen, setzten die Bekloppten noch einen drauf. So wurde ich wider Willen auf der Achse des Guten zum Chronisten einer immer stärker progredienten kollektiven Psychose, die den neuen Feudaladel erfasst hat. Der hielt sich anfangs nur für die „progressive Elite“, glaubt aber inzwischen fest daran, dass er die Wirtschaft mit „Sonder-vermögen“ ankurbeln  und die „Erderhitzung“ mit einem Energiewende-Thermostaten regeln kann. Ich schrieb den Dreiteiler die „Achgut-Energiebilanz“, in denen ich die chronische Krankheit Energiewende beschrieb: die deutschen Atomkraftwerke laufen im Ausland, das Netz ersäuft an sonnigen Tagen im Solarstrom und verhungert bei Dunkelflauten in der Stromlücke. Ich rechnete den Bekloppten die Kosten ihres Emissionshandelsgesetzes vor, und ich haute ihnen ihre gebrochenen Wahlversprechen um die tauben Ohren. Ich las auch denen die Leviten, die den Bekloppten immer wieder an die Macht verhelfen, in der Hoffnung, dass sie nach der Wahl nicht mehr bekloppt sein würden. Der Dreiteiler hieß „Eltern haften für ihre Kinder – Wähler für ihre Politiker“.

Genützt hat es wenig. Im Gegenteil, die Hamburger stimmten dafür, dass sie in die vorderste Reihe der Irren-Städte aufgenommen werden. Indem sie zu faul waren, sich in genügender Zahl an einer Volksabstimmung zu beteiligen, reichten ein paar Stimmen für den auf 2040 vorgezogenen Suizid der alten Hansestadt. Die Deutschen sind und bleiben eben geduldige Gewohnheitstiere und verteidigen willig die letzte Bastion des Klimawahns, traditionsgemäß auch um den Preis ihres eigenen Untergangs.

Sei’s drum. Ich mache noch ein bisschen im Leben und auf der Achse weiter. Ich wünsche Euch allen ein gesundes und vor allem fröhliches Jahr 2026. Sagt laut, was Ihr denkt, esst und trinkt, was Euch schmeckt, liebt innig, wen Ihr toll findet und seid frohen Mutes. Denn, egal wie es weitergeht, letztendlich kommt hier keiner lebend heraus.

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