
Bis November des vergangenen Jahres wurden 415 Windkraftanlagen an Land zurückgebaut, seit 2020 insgesamt 2.351. Laut einer Studie des Umweltbundesamtes fallen bis 2040 in Deutschland große Mengen an Abfällen an, darunter bis zu 430.000 Tonnen glasfaserverstärkter Kunststoffe aus Rotorblättern sowie weitere bis zu 212.000 Tonnen aus glas- und carbonfaserverstärkten Materialien. Besonders problematisch ist die Entsorgung der Rotoren, für die es bislang keine industrielle Lösung gibt. Hinzu kommen rund 835.000 Tonnen Stahl und 5,5 Millionen Tonnen Beton. Die Entsorgungskosten pro Anlage werden auf 160.000 bis 305.000 Euro geschätzt. Trotz der seit Jahren bekannten Recyclingprobleme und der absehbaren Zunahme von Rückbauten zeigt die Bundesregierung bislang wenig Engagement, sich dieser wachsenden Entsorgungs- und Umweltproblematik anzunehmen.
siehe dazu auch der Artikel im Nordkurier.






