
Was sich gerade in vielen Briefkästen findet, ist kein Verwaltungsakt – es ist ein sozialer Warnschuss: Heizkostenabrechnungen mit saftigen Nachzahlungen. Für viele Familien, Rentner und Selbständige ist das keine „Anpassung“, sondern eine echte Belastungsprobe.
Heizen war einmal selbstverständlich. Heute wird es zum Statussymbol.
Die Gründe sind bekannt: teure Energieimporte, steigende Abgaben, CO₂-Preise, ideologisch motivierte Abschaltungen funktionierender Kraftwerke und eine Politik, die glaubt, man könne Wohlstand einfach „wegregulieren“.
Besonders bitter: Auch in Bayern tragen CSU und Freie Wähler Verantwortung. Funktionsfähige Kernkraftwerke wurden abgeschaltet, teils bereits zurückgebaut oder gesprengt – obwohl sie zuverlässig, klimafreundlich und bezahlbar Strom geliefert haben. Milliardenwerte wurden zerstört, während Bürger jetzt frieren oder zahlen sollen.
Das ist keine Vorsorgepolitik. Das ist politische Selbstsabotage.
Wer Wohnungen nicht mehr bezahlbar warm halten kann, verliert Vertrauen in den Staat. Wer Rentnern erklärt, sie müssten „halt weniger heizen“, hat den Bezug zur Lebensrealität verloren. Und wer glaubt, man könne soziale Probleme mit moralischen Appellen lösen, verwechselt Politik mit Pädagogik.
Freiheit heißt: selbst entscheiden, wie ich lebe.
Freiheit heißt: nicht durch Abgaben erdrückt werden.
Freiheit heißt: ein warmes Zuhause ohne Existenzangst.
Der bürgerlich-freiheitliche Aufbruch steht für eine Politik der Vernunft:
- bezahlbare Energie statt ideologischer Verknappung
- Versorgungssicherheit statt Abhängigkeit
- Technologieoffenheit statt Verbotskultur
- Entlastung statt Dauerbelastung
Heizen darf kein Luxus sein.
Wohnen darf kein Privileg werden.
Und Freiheit beginnt im eigenen Zuhause – nicht auf dem Heizungsregler, den man sich nicht mehr zu drehen traut.
Birgit Ruder






