Ackergaul statt Traktor? So darf es nicht weitergehen

Wenn der Traktor unbezahlbar wird, kommt der Ackergaul zurück.

Nicht, weil wir das wollen.
Sondern weil politische Entscheidungen dazu führen, dass moderne Landwirtschaft immer schwerer wirtschaftlich zu betreiben ist.

Ganz ehrlich:
Als ich das gelesen habe, dachte ich zuerst, das sei Satire.

Aber nein – im Umfeld des Bayerischer Rundfunk wird tatsächlich darüber gesprochen, ob Pferdearbeit wieder eine Rolle spielen könnte.

Und genau da sollten bei uns allen die Alarmglocken angehen.


Das ist kein Fortschritt – das ist ein Rückschritt

Ich bin keine Landwirtin.
Aber ich bin Unternehmerin – und ich weiß, was es bedeutet, wenn Kosten steigen und Rahmenbedingungen unsicher werden.

Landwirtschaft ist heute ein hochkomplexer Bereich.
Ohne Technik, ohne Maschinen, ohne verlässliche Energie funktioniert das nicht.

Wenn wir anfangen, ernsthaft über Pferde als Alternative zu sprechen, dann läuft etwas grundsätzlich falsch.


Die Ursache liegt nicht auf dem Feld

Das Problem ist nicht die Landwirtschaft.

Das Problem sind die Rahmenbedingungen:

  • steigende Energiepreise
  • immer neue Vorschriften
  • wachsende Bürokratie
  • fehlende Planungssicherheit

Ich erlebe das selbst im beruflichen Alltag:
Wenn politische Entscheidungen die Kosten treiben, geraten Betriebe unter Druck.

Und irgendwann kommen dann solche Debatten auf den Tisch.


Wir brauchen wieder Vernunft statt Ideologie

Für mich ist klar:

Wir müssen zurück zu einer Politik, die wirtschaftliches Arbeiten überhaupt ermöglicht.

Dazu gehört:

  • eine bezahlbare Energieversorgung
  • technologieoffene Lösungen
  • weniger Bürokratie
  • mehr Vertrauen in die Menschen vor Ort

Unsere Landwirte brauchen keine romantischen Ideen aus dem Studio.

Sie brauchen Rahmenbedingungen, die funktionieren.


Mein Fazit

Die Diskussion über den Ackergaul ist für mich kein Detail.

Sie ist ein Warnsignal.

Ein Warnsignal dafür, dass wir uns in eine Richtung bewegen, die mit Fortschritt und wirtschaftlicher Vernunft immer weniger zu tun hat.

Und genau deshalb sage ich ganz klar:

So darf es nicht weitergehen.


Birgit Ruder

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.