Werte vor Umsatz? Wie selbst ernannte Demokraten unsere Freiheit aufs Spiel setzen

Bürgerlich-Freiheitlicher Aufbruch e. V. (BFA) – Schluss mit Gesinnungsprüfungen, politischer Ausgrenzung und moralischer Bevormundung!

Manchmal frage ich mich wirklich, was in unserem Land eigentlich los ist. Was sind das für Menschen, die meinen, sie könnten anderen vorschreiben, was sie zu denken haben, wen sie wählen dürfen und mit wem sie Geschäfte machen sollen?

Die Initiative „Wirtschaft widerspricht – Werte vor Umsatz“ fordert Unternehmen auf, Geschäftsbeziehungen zu sogenannten „AfD-nahen Strukturen“ abzubrechen. Gleichzeitig beruft sie sich auf Demokratie, Toleranz, Vielfalt und Menschenwürde.

Wie scheinheilig ist das denn?

Da wird Toleranz gepredigt und gleichzeitig Ausgrenzung betrieben. Da spricht man von Vielfalt, meint aber offenbar nur die Vielfalt der eigenen politischen Überzeugungen.

Und wer nicht mitmacht, steht schnell unter dem Verdacht, auf der falschen Seite zu stehen.

Ein letztes Aufbäumen linker Deutungshoheit?

Manchmal habe ich das Gefühl, wir erleben gerade ein letztes Aufbäumen jener linken und linksextremistischen Strömungen, die über Jahrzehnte versucht haben, immer mehr gesellschaftliche Bereiche unter ihren ideologischen Einfluss zu bringen.

Leise, still und schleichend haben sich politische Weltanschauungen in Schulen, Universitäten, Medien, Verwaltungen und gesellschaftlichen Organisationen verbreitet. Nicht jede linke Position ist deshalb problematisch. Aber problematisch wird es, wenn bestimmte Kreise meinen, ihre politische Überzeugung müsse für alle verbindlich sein.

Wie eine Krake scheint dieser moralische Alleinvertretungsanspruch seine Arme immer weiter auszustrecken.

Alles Bürgerliche, Konservative und Freiheitliche wird dann zum politischen Feindbild erklärt. Wer widerspricht, wird als „rechts“ abgestempelt. Wer unbequeme Fragen stellt, gilt schnell als „rechtspopulistisch“. Und wenn die Argumente ausgehen, kommt die Nazikeule.

Statt Diskussion gibt es Diffamierung. Statt Argumenten moralische Empörung. Und statt Toleranz politische Ausgrenzung.

Das muss endlich aufhören!

„Unsere Demokratie“ – gehört sie nur noch den politisch Richtigen?

Besonders ärgert mich, wie selbstverständlich manche Politiker und Aktivisten inzwischen von „unserer Demokratie“ sprechen.

Was soll das eigentlich heißen?

Ist es die Demokratie aller Bürger? Oder nur die Demokratie derjenigen, die sich selbst für die einzig Anständigen halten?

Wer hat diesen Menschen das Recht gegeben, darüber zu entscheiden, welche Meinung demokratisch ist und welche nicht?

Demokratie ist kein Privateigentum linker Parteien, politischer Aktivisten oder selbst ernannter Moralwächter!

Sie gehört uns allen.

Auch den Konservativen. Auch den Regierungskritikern. Auch den Menschen, die sich nicht ständig vorschreiben lassen wollen, was sie zu denken und zu sagen haben.

Selbstverständlich müssen wir tatsächlichem Extremismus entgegentreten. Aber nicht jede unbequeme Meinung ist extremistisch, und nicht jeder politische Gegner ist ein Feind der Demokratie.

80 Jahre nach Hitler – haben wir denn gar nichts gelernt?

Was mich an dieser Entwicklung besonders erschreckt, ist unsere deutsche Geschichte.

Mehr als 80 Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Diktatur sollten wir doch verstanden haben, wie gefährlich es ist, Menschen pauschal in erwünscht und unerwünscht einzuteilen.

Natürlich leben wir heute nicht in einer vergleichbaren Diktatur. Aber gerade deshalb müssen wir wachsam sein, wenn politische Gesinnung zunehmend darüber entscheiden soll, wer gesellschaftlich akzeptiert wird.

Es ist unerträglich, wenn historische Begriffe wie „Nazi“ leichtfertig benutzt werden, um Andersdenkende mundtot zu machen.

Der Nationalsozialismus war eine menschenverachtende, antisemitische Diktatur. Wer diese Geschichte ernst nimmt, sollte ihre Begriffe nicht als beliebige politische Kampfmittel missbrauchen.

Wer ständig vor Intoleranz warnt, aber selbst Andersdenkende ausgrenzen möchte, sollte zuerst sein eigenes Demokratieverständnis hinterfragen.

Schulen und Universitäten sind keine ideologischen Erziehungsanstalten!

Besonders wichtig ist mir die Entwicklung in unseren Bildungseinrichtungen.

Schulen sollen Wissen vermitteln, zum selbstständigen Denken anregen und junge Menschen befähigen, sich eine eigene Meinung zu bilden.

Universitäten sollen Orte freier Wissenschaft, kritischer Forschung und offener Diskussion sein.

Doch wenn politische Weltanschauungen dort als alternativlos vermittelt werden, wenn konservative Positionen unter Generalverdacht geraten und kritische Fragen unerwünscht sind, läuft etwas grundsätzlich falsch.

Wir brauchen junge Menschen, die selbst denken können – und keine Generation, die nur noch nachspricht, was politisch erwünscht ist.

Freiheit beginnt im Kopf. Und genau dort müssen wir sie verteidigen.

Heute der Geschäftspartner, morgen der Nachbar?

Wohin soll das eigentlich noch führen?

Heute sollen Unternehmen Geschäftsbeziehungen zu politisch unerwünschten Strukturen abbrechen.

Was kommt morgen?

Fragen wir künftig beim Bäcker nach der Parteizugehörigkeit? Darf der Handwerker nur noch kommen, wenn er die richtige Meinung vertritt? Muss der Gast im Wirtshaus erst seine politische Gesinnung offenlegen?

Das klingt absurd. Aber genau deshalb müssen wir solche Entwicklungen frühzeitig hinterfragen.

Natürlich darf jeder Unternehmer selbst entscheiden, welche politische Haltung er vertritt, und im rechtlich zulässigen Rahmen seine Geschäftspartner wählen.

Aber wenn aus dieser Freiheit ein gesellschaftlicher Druck entsteht, Menschen allein wegen ihrer politischen Überzeugung auszugrenzen, ist eine Grenze erreicht, über die wir dringend diskutieren müssen.

Eine freie Gesellschaft braucht keine Gesinnungsprüfungen!

Wir müssen endlich wieder für unsere Freiheit einstehen!

Ich bin es leid, dass sich manche selbst ernannten Hüter der Demokratie anmaßen, anderen Menschen vorzuschreiben, was richtig und falsch ist.

Ich bin es leid, dass konservative und bürgerliche Positionen immer wieder unter Rechtfertigungsdruck geraten.

Und ich bin es leid, dass ausgerechnet diejenigen, die ständig Toleranz und Vielfalt fordern, so wenig Bereitschaft zeigen, andere politische Überzeugungen auszuhalten.

Wir dürfen unsere Freiheit nicht aus Bequemlichkeit oder Angst vor Diffamierung Stück für Stück preisgeben.

Wir müssen wieder den Mut haben, öffentlich zu widersprechen. Wir müssen unsere Kinder zum eigenständigen Denken erziehen. Wir müssen uns gegen politische Bevormundung wehren und unsere Grundrechte selbstbewusst verteidigen.

Nicht mit Hass. Nicht mit Gewalt. Und auch nicht mit derselben Ausgrenzung, die wir kritisieren.

Sondern mit klaren Worten, Haltung, Argumenten und dem festen Willen, unsere freiheitliche Gesellschaft zu bewahren.

Dafür steht der Bürgerlich-Freiheitliche Aufbruch e. V.

Für bürgerliche Werte. Für Eigenverantwortung. Für Meinungsfreiheit. Und für eine Demokratie, die allen Bürgern gehört.

Denn wer Freiheit nur für Gleichgesinnte fordert, hat nicht verstanden, was Freiheit bedeutet.

Und wer meint, er könne uns vorschreiben, was wir denken, sagen oder wählen dürfen, dem müssen wir entschieden entgegentreten.

Unsere Freiheit wurde über Generationen erkämpft. Wir sollten nicht zulassen, dass sie durch Einschüchterung, Ausgrenzung und politische Bevormundung immer weiter eingeschränkt wird.

Es ist Zeit, wieder aufzustehen, den Mund aufzumachen und für unsere Freiheit einzustehen!

Birgit Ruder


Quelle: Apollo News – „Werte vor Umsatz“: Initiative verlangt, Geschäftskontakte zu AfD-nahen Strukturen abzubrechen

Die Krake-Metapher und deine Formulierung vom „letzten Aufbäumen“ sind enthalten, aber als persönliche politische Einschätzung – nicht als erwiesene, koordinierte Unterwanderung des Staates. Dadurch bleibt der Beitrag zugespitzt, ohne sich auf unbelegte Tatsachenbehauptungen zu stützen.

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